Warum FLEXVIT - Modernes Training


Jeder Mensch ist ein Athlet. Klingt vielleicht komisch und ungewohnt, ist aber so.
Alle Menschen müssen Bewegungen ausführen und benötigen dazu eine angemessen „ausgeprägte  Muskulatur“ – das Kennzeichen eines Athleten im altertümlichen Sinne. Manche Menschen „nur“, um den Alltag zu bestreiten. Andere, um sportliche Ziele zu erreichen. Wieder andere sind froh, wenn sie nach einer OP oder einem Trauma wieder in ein normales Leben zurückfinden.

Wir alle brauchen also die für unsere Lebensumstände und Ziele „zweckmäßige Fitness“ – Neudeutsch: Functional Fitness. Der Sportler muss fit für seine spezielle Sportart sein, der Patient will wieder mit seinen Enkeln spielen, der Büromensch muss das lange Sitzen unbeschadet überstehen können. Fitness hält uns alle leistungsfähig, schmerzfrei und zufrieden (stressfrei).

Doch wie bekommt man diese Functional Fitness? Ganz einfach: durch ein zweckmäßiges, also funktionelles Training. Functional Training ist modern und stark im Kommen. Und das zu Recht.
 
Functional Training ist ein bedarfsorientiertes Training für alle Ansprüche und Leistungsvoraussetzungen. Es wird auch oft als präventive Maßnahme eingesetzt. Es ist optimal geeignet, die Belastungen des Alltags meistern zu können, aber auch die einer spezifischen Sportart. So kann jeder „Athlet“ – des Sports, des Alltags, des Krankenhauses - davon profitieren, egal wie alt, gut und fit er/sie ist.  

Im Gegensatz zum isolierten Training, welches meist den „definierten“ Muskel zum Ziel hat, wird beim Functional Training eine Bewegung (wieder) erlernt. Hier werden meist mehrere Muskelgruppen über mehrere Gelenke beansprucht, so dass man auch vom „Training in Muskelketten“ spricht. Bewegungsabläufe werden somit ökonomischer, sicherer und somit auch stressfreier.

Ziel des modernen Trainings ist neben der Wiederherstellung, -erhaltung und –steigerung der Leistungsfähigkeit, die Ganzheitlichkeit des Trainings. Es wird daher nicht nur die Fitness-Komponente Kraft adressiert, sondern auch die Ausdauer (und Kraft-Ausdauer), die Beweglichkeit, Mobilität, Balance und Koordination sowie die Stabilität.

Gerade die Stabilität spielt eine zentrale Rolle im Functional Training. Zweckmäßige Fitness ist ohne stabile Gelenke und eine stabile Körperkern-Muskulatur (Core-Muskulatur) nicht denkbar. Beim klassischen Krafttraining an Maschinen übernimmt durch die lineare Bewegungsführung diese auch einen Großteil der stabilisierenden Aufgaben. Es werden die vielleicht Extremitäten gestärkt (z.B. Bizeps), aber nicht die „Halterung“. Risikovolle Hebelverhältnisse werden somit Ursache für Verletzungen, Fehlhaltungen und letztendlich Schmerz.

Wenige Bewegungen im Alltag und im Sport sind linear und eindimensional. Das Functional Training trägt dem Rechnung und wird daher meistens multidirektional (in alle Richtungen), multiplanar (auf alle Bewegungsebenen) sowie mit den 3 körperlichen Schlüsselbewegungen (Drücken, Ziehen, Rotieren) abwechselnd oder in Kombination durchgeführt.

Für ein hochwertiges und adäquates Training sind keine großen Zusatzgeräte notwendig, vor allem keine Maschinen. Oft sind sie sogar kontraproduktiv. Ein Training mit dem eigenen Körpergewicht reicht meistens aus.

Die Verwendung von Kleingeräten kann jedoch die Übungsvielfalt erhöhen und die Trainingsziele noch besser unterstützen. Zudem können Übungen leichter (Regression) oder schwerer (Progression) gestaltet werden. 

In den letzten Jahren sind daher Kleingeräte wie Hanteln (Dumbbell/Kurzhantel, Kettlebell/ Kugelhanteln), Sandsäcke (Bulgarian Bags), Ketten und Seile, Medizinbälle u.a. wiederentdeckt worden. Die meisten gab es in ähnlicher Form schon seit dem Altertum. Unter Auswahl von entsprechenden Materialien und Farben wurden sie den modernen Erfordernissen angepasst.

Elastische Bänder spielen unter den verwendeten Kleingeräten jedoch eine wichtige und außergewöhnliche Rolle. Im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten ist das Training mit ihnen von der Schwerkraft unabhängig. Der zum Training gewünschte Widerstand entsteht „in sich“ (durch Dehnung) und nicht „mit sich“ (Erdanziehung der Masse).  

Darüber hinaus kann multidirektional und multiplanar trainiert werden, also alltagsgerecht.

Unbenommen dessen sind Fitnessbänder leichter als Hanteln, Medizinbälle etc. und können aus diesem Grund leicht transportiert und ortsunabhängig verwendet werden. No gym required!

Mit ihrer Nutzung lassen sich nicht nur Kraftkomponenten trainieren, sondern auch die Verbesserung der Stabilität, Flexibilität, Mobilität und Koordination, was z.B. mit einem Sandsack nur schwer zu erreichen ist (und wenn dann nur am Ort der Sandsackaufbewahrung).
 

Warum FLEXVIT – Die (R)evolution der Fitnessbänder


Auch elastische Bänder gibt es schon eine Weile. In der Neuzeit kann wahrscheinlich Erich Deuser als Erfinder gelten, der Masseur der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in den 60er Jahren. Zusammen mit der damaligen Firma Schmidt Sports (heute Deuser Sports) hat er das nach ihm benannte Deuserband entwickelt und sicher auch eingesetzt. Die Firma Thera-Band hat in den 1980er Jahren das Konzept auf feinere und farbigere Gummibänder weiterentwickelt, verschiedene andere Bandkategorien eingeführt und großen Erfolg damit begründet. Heutzutage findet man sie in vielen Haushalten, Trainingsgruppen, Reha-Einrichtungen und Physiotherapie-Praxen. Nur: sie sind alle aus Gummi.

Auch wir, die hinter Flexible Sports stehen, haben diese Bänder in unserer Tätigkeit als Trainer verwendet. Dabei fiel uns aber recht schnell auf, dass nicht nur das Material gewisse Nachteile aufweist. Zudem sahen wir im Design noch ungenutztes Steigerungspotential. Von der Art der Herstellung und der verbreiteten Latexallergie viele Nutzer ganz zu schweigen.

Der Rest ist relativ schnell erzählt, war aber durchaus kein kurzes und leichtes Unterfangen. Nach monatelanger Entwicklungsarbeit, die das Herstellen von Prototypen, das Testen und die Rückkopplung von mehreren Athletiktrainern und Physiotherapeuten sowohl aus dem Top-Sport als auch aus dem Fitness- und Rehabereich einschloss, haben wir unsere erste FLEXVIT-Kollektion im Herbst des Jahres 2015 auf den Markt gebracht.

Seitdem erfreuen sich auch unsere Bänder eines unverhofften, aber wachsenden Erfolgs. Sie werden schon von Kanada bis China und von Südafrika bis Norwegen, von der Erstversorgung nach einer OP bis zu Welt- und Olympiasiegern, von Rollstuhlathleten, Tischtennisspielern oder Rennrodlern genutzt. Ein Wahnsinn. Doch eine Bestätigung, dass das Konzept ankommt.

Unsere FLEXVIT Bänder zeichnen sich vor allem durch das völlig neuartige Material aus. Es ist nicht nur hautfreundlich und frisch im Aussehen, sondern auch unvergleichlich robust und langlebig.

Durch verschiedene Designelemente verfügen sie über einen sehr hohen Nutzwert, den sowohl Freizeitsportler, ambitionierte Weekend Warrior als auch Profisportler zu schätzen wissen.

Nicht zuletzt setzen sie durch Ihre Waschbarkeit neue Maßstäbe in Sachen Hygiene.

Das Siegel „Designed, Developed and Made in Germany“ zeugt von Qualität und regionaler Verbundenheit.

Je nach Bandtyp - Mini, Multi, Resist, Revolve - und angewandter Trainingsmethode können alle Komponenten der Functional Fitness trainiert werden (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination und Stabilität). Wenn man will, immer und überall. Die Möglichkeiten eine Band-unterstützten Trainings sind nur begrenzt von der eigenen Kreativität (bzw. die des Trainers). Ein (r)evolutionäres Trainingsgerät für das moderne, das Functional Training.

Was als private Suche von Trainern nach besseren, robusteren und hautfreundlicheren Fitness-Bändern begann, entwickelte sich zu einem attraktiven Portfolio aus eben solchen. Die Möglichkeiten sind fast endlos, die Weiterentwicklung geht weiter. Seien Sie gespannt!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und Ihr Feedback.